Online Vortrag zum Thema sexualisierte Gewalt

In diesem Online-Vortrag wird allen Interessierten ein Einblick in die Arbeit der Frauenberatungsstelle zum Thema sexualisierte Gewalt gegeben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Dortmund-sagt-nein“ statt.

Siehe auch: dortmund-sagt-nein.de

Der Vortrag findet über Zoom statt. Der Link zur Veranstaltung wird kurz vorher per Mail versendet.

Zeit: Dienstag, 15.11.2022 in der Zeit 10:00-11:30 Uhr

Ort: Online

Anmeldung:  Frauenberatungsstelle Dortmund

Tel: 0231-521008 oder Mail: frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de

Kosten: keine

Freie Plätze in der Kunsttherapiegruppe

Am 19.09.2022 beginnt ein neuer Kurs der Kunsttherapiegruppe. Die Kunsttherapiegruppe findet montags von 17.30 bis 20.00 Uhr in den Räumen der Frauenberatungsstelle statt.

Das kunsttherapeutische Angebot richtet sich an alle Frauen, die sich

  • Unterstützung bei der Wahrnehmung und Verwirklichung ihrer eigenen Fähigkeiten wünschen,
  • Orientierung in einer schwierigen Lebensphase suchen,
  • aktiv für ihr Wohlbefinden sorgen wollen,
  • Freude an Bewegung, kreativem Ausdruck und gemeinsamen Erleben haben.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es reicht die Freude an Begegnung und dem gemeinsamen Tun.

Teilnahmegebühr: 15 € pro Sitzung plus 25 € Materialgeld im Quartal
Gruppenleitung: Gabriele Dembski, Dipl. Mal- und Gestaltungstherapeutin.

Interessierte Frauen können sich gerne in der Frauenberatungsstelle melden: Telefonisch unter 0231-521008 oder per Mail unter frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de

Achtsamkeits-Spaziergang für Frauen

Liebe Frauen, wir laden Sie ganz herzlich zu unserem Achtsamkeits-Spaziergang ein.

Achtsamkeit ist eine wirksame Methode, sich seiner Stärken wieder bewusst zu werden. Gemeinsam wollen wir die Sorgen des Alltags ein wenig beiseiteschieben und den Augenblick mit allen Sinnen genießen.

Ein Spaziergang in der Natur macht Aufmerksamkeit leicht.

Es erwartet Sie ein Spaziergang mit Anleitung zu kleinen Achtsamkeitsübungen, um das eigene Wohlbefinden zu fördern

 

Datum: Dienstag, der 06.09.2022

Uhrzeit: 10:00Uhr (ca. 1,5 Std.)

Treffpunkt: Frauenberatungsstelle, Märkische Str. 212-218

Kosten: keine

Es ist eine Anmeldung erforderlich.

Plakataktion gegen sexualisierte Gewalt in der Dortmunder Innenstadt

Kampagne „Nein heißt Nein“ – Plakataktion

Die Frauenberatungsstelle Dortmund startet in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund eine großflächige Plakataktion an 45 Standorten in der Dortmunder Innenstadt. Damit soll ein klares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt gesetzt und auf Hilfsangebote für Betroffene hingewiesen werden.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne „nein heißt nein“ der Frauenberatungsstelle statt. Ab dem 28. Juni 2022 werden eine Woche lang große Plakate mit der Aufschrift „nein heißt nein – Die Schuld liegt allein beim Täter!“ zu sehen sein. Besonders wichtig ist es den Beraterinnen, Frauen die Schuldgefühle für die erlebte sexualisierte Gewalt zu nehmen. Denn noch immer existieren sogenannte Vergewaltigungsmythen, die Frauen eine Mitschuld an dem Geschehen geben. „Doch völlig unabhängig von Kleidung, Alter oder Verhalten der Frauen – die Schuld liegt allein beim Täter!“ sagt Franca Ziborowius, Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Dortmund.

Mit der Plakataktion will die Frauenberatungsstelle Dortmund diese Botschaft noch stärker in die Öffentlichkeit bringen und zudem weiter für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren. Denn nach wie vor ist sexualisierte Gewalt gegen Frauen eines der größten gesellschaftlichen Probleme: Laut einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlebt jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben strafrechtlich relevante sexualisierte Gewalt. 99% Prozent der Täter*innen sind männlich. Über die Hälfte der Frauen gaben den (Ex-)Partner als Täter an. „Das bedeutet auch, dass sexualisierte Gewalt dort passiert, wo sich die Frauen am sichersten fühlen sollten, wie zum Beispiel im eigenen Zuhause“ erklärt Franca Ziborowius.

Die Aktion findet in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro Dortmund statt. „Sexualisierte Gewalt ist ein Ausdruck patriarchaler Machtstrukturen. Es ist Aufgabe der Gesellschaft, diese Strukturen zu durchbrechen, hinzusehen und zu handeln! Ein Ansatzpunkt ist diese Plakatkampagne, die für das Thema Öffentlichkeit schaffen soll.“ so Maresa Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte.

Die Plakate setzen ein klares Statement gegen die Verharmlosung solcher Taten. Zugleich möchte die Frauenberatungsstelle Dortmund betroffene Frauen ermutigen, sich in Fällen von sexualisierter Gewalt Hilfe zu suchen. „Wir als Frauenberatungsstelle stehen parteilich an der Seite der Frauen. Wir glauben ihnen und nehmen ihre Gefühle und Ängste ernst. Wir beraten unabhängig von einer Anzeigenstellung und entwickeln gemeinsam mit den Frauen passendende Handlungsmöglichkeiten“, sagt Claudia Ebbers, vom Leitungsteam der Frauenberatungsstelle.

Schnupperabend Kunsttherapie

Am 04.07.2022 und am 18.07.2022 findet jeweils ein Schnupperabend für die Kunsttherapiegruppe statt.

Gabriele Dembski lädt alle interessierten Frauen ein, die Arbeit der Kunsttherapiegruppe kennen zu lernen.

Der Schnupperabend richtet sich an Frauen, die sich für das Kursangebot im September 2021 interessieren und die Arbeit der Kursleiterin kennen lernen wollen.

Inhalt: Atem- und Entspannung, Tanz und Bewegung, Malen und künstlerischer Ausdruck, Austausch und Information. 

Der Schnupperabend beginnt um 17:30 Uhr und endet um 20.00 Uhr.
Er findet in der Frauenberatungsstelle Dortmund • Märkische Straße 212–218, 44141 Dortmund statt. 

Bitte melden Sie sich über die Frauenberatungsstelle  Dortmund an: 
Tel. (0231) 52 10 08  oder  frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de
Kosten: 30 € (inkl. Materialkosten)

Foto: Ricarda Mohr

Am Internationalen Frauentag: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2022 sprechen 41 Frauen- und weitere Nichtregierungsorganisationen in Deutschland allen Menschen in der Ukraine ihre volle Solidarität aus und fordern das sofortige Einstellen der Kriegshandlungen seitens der russischen Regierung.

Da der Arbeitsschwerpunkt vieler der mitzeichnenden Organisationen auf dem Thema geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen liegt, möchten wir unsere besondere Aufmerksamkeit auf die Situation von Frauen und Mädchen in der Ukraine richten. Krieg und damit
einhergehend Vertreibung und Flucht bedeuten für Frauen und Mädchen immer die Bedrohung durch sexualisierte Gewalt, die weltweit ein Phänomen aller bewaffneten Konflikte ist. Krieg bedeutet für viele Frauen und Mädchen auch den Anstieg von häuslicher Gewalt, Traumatisierungen
und ein mögliches Ausgeliefert-Sein in neue Gewaltstrukturen. Leider wird sexualisierte Kriegsgewalt oft verharmlost oder verschwiegen. Eine Studie von Amnesty International stellte bereits 2020 fest, dass das Ausmaß der geschlechtsspezifischen Gewalt in den konfliktbetroffenen Regionen Donetsk und Luhansk durch den Konflikt deutlich zugenommen hat.
Wir fordern die politisch Verantwortlichen in Deutschland und der EU auf, die Arbeit der Frauenrechtsorganisationen und Schutzeinrichtungen für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder in der Ukraine finanziell zu unterstützen und auszuweiten. Daneben müssen alle vor dem Krieg flüchtenden Menschen unabhängig von Aufenthaltsstatus, Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder Religion, die in Europa und Deutschland Zuflucht suchen, unkompliziert Aufnahme finden. Erst nach der Ankunft in Deutschland trauen sich viele Frauen über die erlebte Gewalt zu berichten. An der Stelle sind kostenlose, flächendeckende Angebote zu psychologischer Beratung notwendig.
Zudem ist enorm wichtig, dass in den Hilfs,- Beratungs,- und Unterstützungsstrukturen
mehrsprachiges, kultursensibles und gut geschultes Fachpersonal vertreten ist. Krieg ist der Ausdruck patriarchaler Machtstrukturen. Wir fordern eine feministische Politik, die diese Machtstrukturen in ihrer Außen- und Sicherheitspolitik unterbindet und eine Abkehr von der
Fokussierung auf militärische Gewalt, Dominanz und Unterdrückung möglich macht.
Wir fordern eine Politik, die auf langfristigen Frieden und Deeskalation in Europa abzielt.

Kunsttherapie Workshop

Frühlingserwachen!

Die Natur erwacht – ein guter Zeitpunkt, sich selbst achtsam und liebevoll Aufmerksamkeit zu schenken. Wir wollen mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen, uns ausdrücken und einander im Schonraum der Gruppe begegnen. Das Annehmen des eigenen Seins mit Möglichkeiten und Begrenzungen macht lebendig und wach. Es kann Akzeptanz und Freude auslösen.

 

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Atem-, Bewegungs- und Malübungen und gemeinsamer Austausch werden uns dabei unterstützen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um das Erleben unserer Einmaligkeit und unserer Gemeinsamkeiten als Frauen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wann: Samstag 26.03.22 von 14 – 19 Uhr

Wo: Frauenberatungsstelle Dortmund,

Märkische Str. 212- 218, 44141 Dortmund  

Anleitung: Gabriele Dembski (Dipl. Mal- und Gestaltungstherapeutin)

Kosten: 50,00 €

Anmeldung per Mail oder telefonisch unter:

frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de

0231-52 10 08 (Mo, Mi, Do 9-12 Uhr oder Di 13-16 Uhr)

40 Jahre Frauenberatungsstelle

Begleiten - Unterstützen - Stärken

Eröffnung FBST Do 1981

Mit einer digitalen Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „40 Jahre begleiten – unterstützen –
stärken“ feiert die Frauenberatungsstelle im Dezember ihr 40jähriges Bestehen. Seit vier Jahrzehnten engagiert sich die Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen und hat in über 55.000 Beratungen Frauen auf ihrem Weg in ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben unterstützt.

Programmübersicht: 
Begrüßung Martina Breuer/Claudia Ebbers
Frauenberatungsstelle Dortmund

Grußwort Sigrid Michaelis – Vorstandsfrau

Vortrag Dipl.-Psych. Cornelia Hammer
„Im Körper zu Hause sein – Mit
Zapchen Somatics zu Leichtigkeit
und Wohlbefinden“

Musik Duo Aciano (Freya Deiting und
Sandra Wilhelms)

Der Vortrag von Dipl.-Psych. Cornelia Hammer beginnt ab der 25. Minute.

Die Pressemitteilung zum 40 jährigen Jubiläum finden sie hier.

Zonta says no

Zonta sagt JA zur lückenlosen Umsetzung der Istanbul Konvention, auch in Deutschland.

Zonta unterstützt die Umsetzung der Istanbul Konvention, das am 12.10.2017 auch von Deutschland ratifizierte Übereinkommen des Europarates zur Bekämpfung und Verhütung von Gewalt gegen Frauen. Noch immer ist es das einzige rechtlich bindende Instrument, das einen umfassenden Rahmen bildet zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, zum Schutz vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt und zur Strafverfolgung der Täter. Bisher einzigartig ist auch das Monitoring der Umsetzung.

Hier können Sie die Petition unterschreiben!