One billion rising 2020


One Billion Rising! Dortmund tanzt!

14.02.2020 um 16 Uhr

Eine von drei Frauen auf der Erde wird im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind eine Milliarde Frauen, die Gewalt erfahren.

Am 14.02.2020 wurde in der Dortmunder City gemeinsam mit Frauen auf der ganzen Welt getanzt!

Was ist eigentlich „One Billion Rising“?

One Billion Rising ist eine weltweite Bewegung von Frauen für Frauen. Die Aktion wurde von der New Yorker Künstlerin und Femministin Eve Ensler initiiert.
Die Kampagne fordert soziale Gerechtigkeit und ein Ende aller Gewalt gegen Frauen. Für den 14.Februar 2020 werden weltweit eine Milliarde Frauen zu Tänzen, Streiks und Protestkundgebungen aufgerufen. Indem sie ihre Häuser, Geschäfte und Arbeitsstellen verlassen und gemeinsam öffentlich tanzen, wollen sie ihre Solidarität und gemeinsame Kraft demonstrieren.

Allgemeine Infos unter www.onebillionrising.de oder www.onebillionrising.org

Aktionen am 25.11.2019

Aktion „Orange Your City“ – Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen

„Orange Your City“ ist eine weltweite Kampagne zum 25.November, dem internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen.

Unter dem Motto „Zonta Says No“ setzten auch die Dortmunder Zonta Clubs an diesem Tag ein sichtbares Zeichen gegen psychische und physische Gewalt an Frauen. Über 65 Dortmunder Gebäude und prägnante Punkte der Stadt erleuchteten an diesem Tag orange.

Auch wir haben uns an dieser großartigen Aktion beteiligt und so die Problematik Gewalt gegen Frauen weiter in das öffentliche Bewusstsein der Dortmunder Bürger*innen rücken.

„nein heißt nein“ beim Juicy Beats 2019

In diesem Jahr waren wir zum ersten Mal auf der Kreativmeile des Juicy Beats mit unserer Kampagne „nein heißt nein“ dortmund-sagt-nein.de vertreten.

Bei angenehmen Temperaturen kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch und konnten Informationen zu unserer Arbeit im Allgemeinen und der Kampagne vermitteln.

Großen Anklang fanden besonders unsere Festivalarmbänder, buttons und Traubenzucker.

Wir sagen DANKE:

Die Frauenberatungstelle in der Presse

„nein heißt nein“-Kampagne auf den Zeitschriften des Lesezirkels

Die Frauenberatungsstelle Dortmund startet am 04.12.2019 eine große Medienaktion für ihre Kampagne „nein heißt nein“. Mit aufmerksamkeitsstarken Titelanzeigen im Lesezirkelnetzwerk (Arztpraxen, Kanzleien, Friseursalons etc.) sollen in den nächsten Tagen rund 100.000 Dortmunder*innen erreicht werden. Das Ziel dieser Aktion ist es, in der Vorweihnachtszeit ein klares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt zu setzen und betroffenen Frauen einen niedrigschwelligen Zugang zu unseren Hilfsangeboten zu ermöglichen.

Die Kampagne „nein heißt nein“ wurde im Mai 2019 von der Frauenberatungsstelle Dortmund initiiert, um die Öffentlichkeit für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren. Die Kampagne (mit der Schirmfrau Bürgermeisterin Birgit Jörder) konnte inzwischen zahlreiche Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft als Unterstützer*innen gewinnen.

Rund sechs Monate nach dem Start der Kampagne zieht die Frauenberatungsstelle Dortmund ein positives Zwischenfazit und freut sich auf weitere Aktionen der dauerhaft angelegten Kampagne. Franca Ziborowius von der Frauenberatungsstelle: „Wir konnten bislang eine hohe Anzahl von Informationsmaterial zu der Kampagne verteilen und öffentlichkeitswirksam für unser Anliegen werben. Auf diese Weise wollen wir Frauen Mut machen und ein deutliches Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen.“

Durch umfangreiches Kampagnenmaterial wie Buttons oder Aufkleber können sich Bürger*innen zudem sichtbar mit der Kampagne solidarisieren. Claudia Ebbers von der Frauenberatungsstelle resümiert: „Wo immer wir Menschen mit der Kampagne begegnen, erhalten wir viel Zustimmung und auch konkrete Nachfragen zu unseren Hilfsangeboten. Dies unterstreicht die Bedeutung und Wichtigkeit der Kampagne.“ Mittlerweile haben sich zahlreiche Kooperationspartner*innen der Kampagne angeschlossen, mit denen nun ein großes regionales Netzwerk zum Thema sexualisierte Gewalt aufgebaut wird.

Weitere Informationen und Fotomaterial unter
www.dortmund-sagt-nein.de

Anonymisierte Spurensicherung

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass es zur Zeit in Dortmund nicht möglich ist, eine ANONYMISIERTE SPURENSICHERUNG nach einem sexuellem Übergriff durchführen zu lassen.
Diese besondere Untersuchungsmöglichkeit – ohne direkt Strafanzeige erstatten zu müssen – ist leider seit März 2012 per Erlass durch das Innenministerium nicht mehr zulässig. Die bis zu diesem Zeitpunkt mögliche Regelung, die aufgrund einer sehr guten und unbürokratischen Kooperation mit der Polizei Dortmund vorhanden war, steht somit nicht mehr zur Verfügung.
Es ist natürlich weiterhin möglich, sich nach einem solchen Angriff auf Spuren untersuchen zu lassen, nachdem Strafanzeige bei der Polizei gestellt wurde.

Wir sind bemüht – auch auf politischer Ebene – eine neue Lösung zu finden, damit Frauen auch zukünftig wieder die Möglichkeit haben, zunächst alle Beweise und Spuren zu sichern ohne gleichzeitig eine Anzeige erstatten zu müssen.
Es ist weiterhin in Nachbarstädten möglich eine ANONYMISIERTE SPURENSICHERUNG vornehmen zu lassen. Hier sind einige Adressen in der Nähe:

Dort werden die Spuren nach der Untersuchung mit einer Chiffrenummer anonym im rechtsmedizinischen Institut gelagert. Die Polizei erfährt dieses nicht, wenn keine Strafanzeige erstattet wird. Erfolgt im Zeitraum von 10 Jahren nach der Tat eine Anzeige, können die Spuren noch als wichtiges Beweismittel dienen.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben bzw. nähere Informationen wünschen, können Sie dieses Thema auch im Rahmen unseres Beratungsangebotes ansprechen.

Aktuelle Veranstaltungen

Wenn Sie über unsere aktuellen Veranstaltungen informiert werden möchten, senden Sie uns eine Email an frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de oder rufen Sie uns montags, mittwochs und donnerstags in der Zeit von 9.00 -12.00 Uhr und dienstags von 13.00 -16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0231 / 52 10 08 an.

Wir nehmen Sie dann gerne in unserem Email-Verteiler auf und informieren Sie über unsere weiteren Veranstaltungen.

Stopp!! Hilfe bei häuslicher Gewalt

Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt in Dortmund hat in diesem Jahr eine Bröschüre zum Thema Häusliche Gewalt in leichter Sprache herausgegeben.

Da im Austausch mit Vertreterinnen des behindertenpolitischen Netzwerks in Dortmund deutlich wurde, dass es einen großen Aufklärungsbedarf bezüglich rechtlicher Informationen und Hilfsmöglichkeiten gibt, beschloss der Runde Tisch den Druck einer Bröschüre in „leichter Sprache“.

Die Broschüre kann hier als PDF- Dokument heruntergeladen werden.

Bitte beachten Sie: Die Frauenberatungsstelle Dortmund verfügt über einen barrierefreien Zugang, sowie ein barrierefreies WC.

„Was tun bei häuslicher Gewalt?“

Ca. 40 % der gewaltbetroffenen Frauen, die bei uns Hilfe suchen, sind Migrantinnen.

Die sprachliche Verständigung, Fragen zum Aufenthaltsstatus und zur spezifischen, evtl. sehr starken Isolierungssituation der Frau, schaffen einen besonderen Beratungsbedarf.

Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt hat im Juni 2017 eine aktuelle Version der Boschüre „Was tun bei häuslicher Gewalt?“ herausgebracht.

Hierin erhalten Sie Informationen zum Gewaltschutzgesetz in 21 Sprachen sowie wichtige Adressen in Dortmund.

 Den Flyer können Sie hier kostenlos herunterladen.