Fotowettbewerb: Gegen Gewalt an Frauen

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ruft das Gleichstellungsbüro gemeinsam mit dem Dortmunder „Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt“ zu einem Fotowettbewerb gegen Gewalt an Frauen auf.

Dortmunder Amateur-Fotografinnen können sich absofort mit Ihren Bildern bewerben!

Gesucht werden Bilder zum Thema, die Frauen nicht als Opfer darstellen, sondern Mut und Hoffnung machen und zeigen, dass es einen Weg aus der Gewalt gibt.

Die Umsetzung des Themas bleibt ganz Ihrer Kreativität überlassen.

Teilnehmen können:

  • Frauen aus Dortmund (Haupt- und/oder Nebenwohnsitz)
  • ab 18 Jahren (ab 16 Jahren mit Einverständniserklärung der Eltern)
  • nur Amateurinnen (keine ausgebildeten Fotografinnen).

Einsendeschluss ist der 30. September 2021.

Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie hier: Flyer Fotowettbewerb oder hier Homepage Fotowettbewerb

Die Gewinnerinnen werden zeitnah durch eine Jury bestimmt und informiert. Bei den Gewinnen handelt es sich um Geldpreise in Höhe von 500€, 300€ und 200€.

Die Ehrung der Gewinnerinnen findet in einem feierlichen Rahmen am Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021 in der evangelischen Stadtkirche St. Petri statt.

Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt in der Dortmunder Innenstadt

alt=“Das Logo der Kampagne auf dem Westenhellweg">

Am 21. Juli haben wir im Rahmen unserer Kampagne „nein heißt nein“ einen Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt in der Dortmunder Innenstadt durchgeführt. Von 10.00 – 16.00 Uhr waren wir am zentralen „Platz von Netanya“ mit einem Infostand vertreten. Um darüber hinaus eine Sichtbarkeit für das Thema sexualisierte Gewalt zu schaffen, wurde der Stand von einer Streetart-Aktion begleitet.

Viele Bürger*innen haben die Gelegenheit genutzt, um sich am Infostand mit uns auszutauschen und Informationen über unsere Arbeit einzuholen. Sie nutzten die Gelegenheit auch, um sich mit den schönen Materialien unserer Kampagne auszustatten.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch unserer Schirmfrau Birgit Jörder. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann kam mit ihren Kolleginnen aus dem Gleichstellungsbüro am Stand vorbei.

Für große Aufmerksamkeit sorgte auch unsere Streetart-Aktion! Auf dem gesamten Westen- und Ostenhellweg haben wir mit pinkem Kreidespray gut sichtbar unser Kampagnen-Logo verbreitet. Das war ein toller Hingucker und es hat die Passant*innen zusätzlich auf unseren Stand und die wichtige Botschaft der Kampagne aufmerksam gemacht.

alt=“Unsere Schrimfrau Birgit Jörder am Infostand">
Besuch unserer Schirmfrau Birgit Jörder
alt=“Das Team des Gleichstellungsbüros am Infostand">
Das Team des Gleichstellungsbüros am Infostand

So berichtete die Presse über unseren Aktionstag und die Streetart-Aktion:

Artikel der Nordstadtblogger vom 21.07.2021

Artikel der Ruhr Nachrichten vom 22.07.2021

Folgt uns gerne auch auf Instagram: @dortmund_sagt_nein

Aktionstag „Nein heißt Nein“ am 21.07.2021

Sommer, Sonne, Jutebeutel

Diesen schönen Beutel können Sie sich am 21.07.2021 bei unserem Infostand auf dem Westenhellweg gegen eine kleine Spende abholen!

An diesem Tag wollen wir Infomaterialien verteilen und weiter für das wichtige Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren!

Kommen Sie gerne vorbei! 

Den Pokal zu den Dortmunder*innen!

Unter diesem Motto hat am 14.06.2021 der BVB den Verein Frauen helfen Frauen e.V. in der Frauenberatungsstelle besucht.

Da eine gemeinsame Feier leider ausfallen musste, konnten die Mitarbeiterinnen so im kleinen Rahmen den Pokal gebührend würdigen.

„Das gesamte Team der Frauenberatungsstelle gratuliert dem BVB zum Sieg des DFB-Pokals. Wir haben uns sehr über den Besuch und die damit verbundene Würdigung unserer Arbeit gefreut.“ (Franca Ziborowius, Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Dortmund) 

Wir danken dem BVB für diese tolle Aktion!

Statement zum internationalen Frauentag

Wir möchten an diesem internationalen Frauentag auf die Situation der Frauen in der COVID-19 -Pandemie aufmerksam machen, die von Gewalt betroffen sind.

Existentielle Sorgen, Quarantäne und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit führen zu einer deutlichen Verschlechterung der Lebenssituation von gewaltbetroffenen Frauen:

  • Frauen können das Haus nur eingeschränkt verlassen und sind dem gewalttätigen Familienmitglied dadurch stärker ausgeliefert.
  • Die ökonomischen Folgen der COVID-19 – Pandemie, beispielsweise durch den Verlust des Arbeitsplatzes können die Abhängigkeit von dem/der Partner*in verstärken. So wird es für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, noch schwieriger, einen Ausweg aus der Situation zu finden. In den besonders durch die Pandemie betroffenen Sektoren wie Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismus sind Frauen überrepräsentiert.
  • Der Zugang zu Schutzmaßnahmen vor Gewalt ist für Frauen deutlich erschwert. Viele Partner*innen  sind im Homeoffice, die Kinder aufgrund des Distanzunterrichts zuhause, so dass der Frau weniger Zeitfenster zur Verfügung stehen, um das bestehende Hilfesystem zu kontaktieren und sich über ihre Möglichkeiten zu informieren. Auch die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme zum Frauenhaus wird dadurch eingeschränkt. Mitunter ist es notwendig mehrere Frauenhäuser zu kontaktieren, um einen freien Platz zu finden.
  • Ebenso haben sich die Hürden erhöht, sich von dem/der Partner*in zu trennen, da der Zugang zu Behörden und Ämtern, sowie zum Wohnungsmarkt unter Corona erschwert ist.
  • Frauen, die unter Quarantäne stehen, können ihre rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz nicht ohne Unterstützung durch das soziale Umfeld umsetzen (zum Beispiel fristgerechtes Einreichen von Anträgen beim Gericht). Sie können sich nicht ohne Genehmigung der Behörden in Sicherheit bringen.

unsere Forderungen zum 8. März

Postkarten für den guten Zweck

Unterstützen Sie mit dem Kauf eines Corona-Kartenset die Frauenberatungsstelle:

Der Soroptimist-Club Dortmund hat während des ersten Lock-Downs eine Kartenedition mit 9 Corona-Karten entwickelt. Die Karten sind liebevoll von drei unterschiedlichen Künstler*innen gestaltet worden. Mit dem Erlös werden das PerMenti-Projekt, die Bunte Schule in der Nordstadt und die Dortmunder Frauenberatungsstelle unterstützt.

Vielleicht haben Sie ja Lust, in der aktuell herausfordernden Situation einen kleinen Gruß zu verschicken und dem/ der Adressat*in damit zu zeigen „Ich denke an Dich! Du bist mir wichtig, wir bleiben in Kontakt“?

Ein Kartenset beinhaltet drei Klappkarten mit Umschlägen und kostet 4,50 €.

Die Karten sind über den Online-Shop des Clubs zu beziehen: https://clubdortmund.soroptimist.de/shop/

 

Postkartenset Frauenberatungsstelle
Postkartenset Frauenberatungsstelle

Besuch von Emma

Am Donnerstag hat es bei uns in der Frauenberatungsstelle geklingelt: das BVB-Maskottchen Emma stand vor der Tür und überraschte uns mit einem großen Geschenkepaket! Wir haben uns sehr gefreut, dass damit unsere Arbeit gewürdigt wurde! Wir bedanken uns herzlich für den Besuch, die Geschenke und der damit verbundenen Unterstützung im Kampf gegen sexualisierte Gewalt.

Online Vortrag

Vergewaltigungsmythen mit Lena Mazurkiewicz (Universität Siegen). 

Mythen über Sexualität und sexualisierte Gewalt sind weit verbreitet in unserer Gesellschaft und bleiben doch teilweise unbemerkt. Sie prägen die Art wie Männer* und Frauen* über Sexualität denken und sprechen und formen unsere Kontakte und Beziehungen. Der Vortrag widmet sich der Frage nach Mythos und Realität. Zusätzlich bietet er Möglichkeiten zum Umgang mit Grenzen und dem aktuell gegenwärtigen Thema Konsens. Im Anschluss wird der Raum für einen Dialog zum Thema eröffnet.

Referentin: Lena Mazurkiewicz (Universität Siegen)

Donnerstag 19.11.2020, 18-20 Uhr

Anmeldungen per Mail an frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Der Link zum Meeting wird kurz vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Die Veranstalterinnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren bzw. bei Tätigung solcher Aussagen der Veranstaltung zu verweisen.

Förderung der Kampagne „nein heißt nein“ durch den Zonta Club Dortmund und den Zonta Club Dortmund Phoenix

Der Zonta Club Dortmund und der Zonta Club Dortmund Phoenix unterstützen mit einer Spende von 5.750 € die Öffentlichkeitskampagne „nein heißt nein“ der Frauenberatungsstelle.

Die Spende stammt aus dem Erlös der gemeinsamen „Orange Your City“ Aktion (vom 25.11.2019) des Zonta Clubs Dortmund und des Zonta Clubs Dortmund Phoenix. Beide Clubs konnten im vergangenem Jahr für ihre lokale „Orange your City“ Aktion über 70 Unternehmen, Behörden, Kultureinrichtungen in Dortmund für die Beteiligung gewinnen, die durch Illumination oder andere prägnante Maßnahmen ein sichtbares Zeichen gegen psychische und physische Gewalt an Frauen setzten!

Mit dem Erlös der Veranstaltung unterstützen beide Dortmunder Zonta Clubs die Öffentlichkeitskampagne „nein heißt nein“ der Frauenberatungsstelle Dortmund zum Thema sexualisierte Gewalt. Die Spende hilft, das Fortbestehen der Kampagne zu ermöglichen, den Zugang der Frauen zum Beratungsangebot zu erleichtern und eine Sensibilisierung der Dortmunder Stadtgesellschaft für das Thema sexualisierte Gewalt voranzubringen.

Die Kampagne „nein heißt nein“ ist ein Projekt der Frauenberatungsstelle Dortmund. Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, Frauen Mut zu machen und über das Angebot der Frauenberatungsstelle zu informieren. Seit Start der Kampagne im Mai 2019 haben sich zahlreiche Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft als Unterstützer*innen angeschlossen, um ein klares Statement gegen sexualisierte Gewalt zu setzen.

Zonta International ist ein weltweiter, überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Frauen. Sie setzen sich dafür ein, die Lebenssituation von Frauen und Mädchen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern.

Foto: Frauenberatungsstelle